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Recap may & Visions for june

31. Mai 2017

Der Mai war so positiv turbulent, wie wenige Monate in den letzten Jahren. Ich entwickle so das Gefühl, dass ich früher sehr viel auf meiner eigenen Bremse stand, Angst davor hatte Grenzen zu überschreiten oder über meinen Schatten zu springen, weil etwas so unüblich schien.

Dear May,
Bodymind, Selbstfindung & aus mir raus gehen – das sind die Stichworte für meinen vergangenen Mai. Ich habe meinen Job als beratende Naturkosmetikerin gekündigt, mir eine Auszeit zum Kraft tanken genommen und intensiv über Träume und meine Zukunft nachgedacht. Und das gesamte Paket trägt schon nach kurzer Zeit anspruchsvolle aber süße Früchte, die mir lernen, dass ich auch mal stolz auf mich sein kann.

Der Mai ist dahin, so hello June! Du kommst mir gerade richtig. Weil der Vormonat so voller durchgemachter Nächte, viel Zettelkram und First-Times war, will ich im Juni die Zeit dazu nutzen einen angenehmeren Rhythmus zu bekommen. Ich möchte effektiv arbeiten können, eine gute Zeiteinteilung schaffen und vor allem: frei geplante Zeit mehr für mich (nicht mit Prokrastination), und am Wochenende mit meinem Partner, nutzen. Meine Ziele?

1 — MORE FLEXIBILITY

Mein erstes mal Yoga? Ich hab mich gefühlt wie eine verrostete alte Schraube, und gleichzeitig war es mir so unangenehm  zu realisieren wie schlecht mein Körperzustand ist. The struggle is real – ich schrieb darüber mehr in meiner Kolumne. Im Juni steht Yoga so oft für mich im Vordergrund, sodass ich kein schlechtes Gewissen habe zu wenig gemacht zu haben.

2 — TISCH LEER, LICHT AUS

Ich brauche tatsächlich wieder einen ordentlichen Tagesrhythmus. In der Zeit, in der ich nahezu täglich um 6 Uhr aufgestanden bin, hab ich gemerkt wie sehr meine Motivation und Produktivität steigt. Und wie gut gelaunt ich war, als um 11 Uhr vormittags schon fast alle Tagesziele erledigt waren. Das is so herrlich!
Aber die Nachteule! Das ist das Wort, das mich am besten beschreibt. Ich liebe es, abends am offenen Fenster zu sitzen, zu schreiben und zu arbeiten. Und dabei vergess ich oft, wie spät es eigentlich schon ist. Dann früh aufstehen? … nope.

Damit das im Juni wieder besser wird, gibt es abends keine Festbeleuchtung mehr, sondern nur noch gemütliches schummriges Licht. Dann ist Zeit für Entspannung pur und ein bisschen Selfcare bei einem Buch. Zum Einschlafen lausche ich, auch jetzt schon, für 15 Minuten einem Hörbuch (danke Schlummerfunktion!). Das macht’s mir zumindest momentan einfacher, einzuschlafen und müde zu werden, obwohl ich eigentlich noch viel Energie hätte. Aber wenn ich um 6 Uhr aufstehen will, sollte ich spätestens um 11 im Bett sein.

3 — MEHR LESEN

Manchmal.. da hat man so eine Aufbruchsstimmung. Ein Gefühl, was dir vermittelt, dass sich in absehbarer Zeit etwas ändern wird. Luftströme kribbeln über die Fingerspitzen und man ist – wie eine Katze die ihrer Beute lauert – immer unter Strom und am Sprung. Wenn’s jetzt passiert, pack ich zu! Zwischen tedtalks und podcasts ist mir dann eine wunderbare Botschaft durch die Ohren geträllert:

Das, was ein Autor erlebt, fühlt, richtig und falsch macht, lernt und aneignet, packt er in seine Bücher & Schriften. Wenn wir uns darauf einlassen, können wir Verhaltens- und Denkweisen aufnehmen und fühlen, die noch nicht unsere eigenen sind. Vorfühlen, obs gut ist – ob man sich damit identifizieren kann. Und wahnsinnig davon profitieren, wenns um die eigene Persönlichkeitsbildung geht. Ganz kurz also: Werden, was wir lesen.

Diesen Gedanken nach so langer Zeit des wenig-lesens wieder zu verinnerlichen, fühlt sich wie ein Befreiungsschlag an. Ich gierte so danach, besser, kreativer und weitsichtiger in manchen Dingen zu werden. Bin irgendwie auf dem Schlauch gestanden, wie ich das anstellen soll. Mir wieder bewusst zu machen, wie schön es ist mit einem Buch auf dem Schaukelstuhl zu sitzen und vor lauter Kreativität und tun-wollen, Fußkribbeln zu bekommen. hach.

MOMENTAN

Buch: „Dein Körper spricht für dich“ von Amy Cuddy
Hörbuch: „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ gelesen von Felix von Manteuffel
Musik: Ghost &  The Dead South

Wie schauen eure Pläne für Juni aus?

Fotos von Der Detter
Ort: Höllental, NÖ

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