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digitaldetox: Ich muss da einmal ganz gehörig aufräumen

8. Juni 2017

Es nimmt gerade überhand. Ständig bimmelt das Smartphone. Überall poppen Nummern auf, die mir signalisieren es gäbe etwas Neues zu lesen – Klick schon drauf! Du könntest etwas verpassen! Und wenn wir eine Nachricht nicht sofort öffnen, klingelt es nach ein paar Sekunden nochmal, und noch einmal. Geht’s noch? Jaja, ich weiß, irgend jemand möchte uns am Handy behalten. So lange und so oft wie möglich. Aber ich sag euch, wir haben hin und wieder (aber wirklich nur ganz selten) auch andere Beschäftigungen, als in flache Pixelhaufen zu starren und massive Prokrastination zu betreiben.

Bewusst wurde mir das vergangenes Wochende am Wörthersee. Ein feiner Haufen Freunde und ich waren dort auf Urlaub. Wir sitzen am Steg, naschen Weintrauben, hören Musik und tuckern mit dem Tretboot übers Wasser. Das um Aufmerksamkeit bimmelnde Handy wird dabei zum massiven Störfaktor. Und auch diese Lust, schöne Fotos auf Instagram zu zeigen. Immer wieder Ausschau danach zu halten, was gerade instagramable wäre ist unbeschreiblich mühsam. Denn eigentlich will ich gerade nur auf den Wellen reiten, den Wind auf meinem Körper spüren, die Musik durch meine Ohren fliessen lassen und genießen, dass meine Freunde mit von der Partie sind.

Ciao, Caio Benachrichtigungen

Jegliche Pop-ups, Benachrichtigungen und Erinnerungen von Nachrichten müssen weg. Jede einzelne App bekommt ihr Fett weg und darf die nächsten Monate eines ganz sicher: leise sein. Oh dear, wir herrlich ist das? Facebook bekommt ein super-update. Alles raus, was Negativität in mir auslöst. Jeden Post Ausblenden der unnütz, nervig oder aufdringlich ist. Alle Seiten weg, die mich einfach nicht interessieren. Messanger offline – ich will nämlich nicht wissen, wann jemand aktiv oder online war.

Nachrichten lese ich auf den jeweiligen Websites oder direkt in der Zeitung. Blogs verwalte und durchstöbere ich über Feedly und Bloglovin. Inspirationen suche ich gezielt auf Pinterest und Instagram (oder vielleicht mal aus dem reallife – woho). Mehr? Mehr brauch ich doch eigentlich nicht, oder?

Baby, es ist auf einmal so schön ruhig hier drin.

  • Reply
    Kathrin
    15. Juni 2017 at 21:30

    Ein TOP Beitrag!
    Find ich total super dass du das mal ansprichst! Leider ist es gerade in der Heutigen Zeit schwierig Aufmerksamkeit von den Menschen zu bekommen da diese die meiste Zeit leider auf ihren Handys herumspielen und jeglichen scheiss posten müssen!
    Ich muss ehrlich gestehen, da fast niemand meine Telefonnummer kennt, habe ich meine schönste Ruhe zu Hause 🙂 es gibt keine Apps oder sonstiges und zu Hause liegt mein Handy immer in irgend einer Ecke ;D

    Kiss Katie

    • Reply
      Hanna
      15. Juni 2017 at 21:37

      Hoi Katie!

      Stimmt, du bist so eine der offline-igsten Menschen, die ich kenne. Und ich genieß das so, wenn wir beinander sind. Ich überleg tatsächlich auch, viele der installierten Apps wieder weg zu geben. Oder auch Alternativen zu finden, die mich nicht so negativ beeinflussen (beispiel Facebook) und mehr Spaß machen.

      Handy in Ecke kenn ich 😀

      Bussi!

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