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Johtta

from visions to projects

In jedermanns Leben gibt es Baustellen die er schon ewig in einem abgeschürften Leinensack hinter sich her schleift. Die essentiell dafür sind Ziele zu erreichen – oder die, gerade weil sie so lange schon in der Warteschleife sitzen, zum Ziel werden.

Manchmal gibt es Tage, da fühlt sich jedermann so, als ob er gerade erst beginnen würde erwachsen zu werden, zu leben, sich selbst zu entdecken. Das fühlt sich nicht an, wie der erste eigens kreierte Orgasmus, eher wie … der letzte. Er fühlt sich unerfahren und so schrecklich naiv, unbedeutend und hinten-nach.

Ihm rennt ein Mensch mitten in seine Brust, eine Idee, ein beobachtetes Geschehen oder vielleicht auch nur eines dieser schnöden Zitate. Er packt sein Ziel wieder an der Leine und schleift es zu sich. Riecht daran und schmeckt den Duft, wie es sein könnte es zu besitzen. Kreiert Visionen daraus, ist verblüffend motiviert und denkt groß. Manch einer würde jedermann Naivität aufhalsen und meinen, er lebe in einer Traumwelt.

Projekte… kreiere Projekte aus deinen Wünschen, Zielen und Visionen. Male, was für andere so unsichtbar scheint und reiss dir deinen Arsch dafür auf, den Duft nicht nur zu schmecken, sondern ihn immerwährend inhalieren zu können. Mit allen Facetten, jedem Trubel und jeder Konsequenz.

Und … wer ist überhaupt jedermann?

come together, together as one

Als mich meine Mutter Edda vor 25 Jahren zur Welt brachte, wusste ich nicht wie fulminant, rasend und kräftig so ein Leben sein wird. Wie viel man dafür geben muss und wie sehr man sich mancher Tage den Kopf zerbricht. Meist für Dinge, die wir gar nicht beeinflussen können.

Als 2005 mein Vater verstorben ist, wandelte ich mich zu einem Menschen der Schwarz zwar in vielen Nuancen wahrgenommen, sonst aber nicht mehr genug Kraft hatte, die Welt mit anderen Augen zu betrachten. Mit dem älter werden, der ersten Wohnung, der ersten wirklich wunderbaren Beziehung passiert so einiges mit einem Menschen. Und gerade jetzt erst beginne ich, auch an mich zu denken.

An mich im Sinne von meiner Zeit die ich habe und nutzen will. Im Sinne meiner eigenen Fähigkeiten Raum zu geben, sie zu leben und besser darin zu werden. Im Sinne mein ganz eigenes Leben auf die Beine zu stellen und nicht darüber nachzudenken was andere davon halten mögen. Kurz: Verantwortung für mich und meine Zukunft zu übernehmen.

Und da merkt man plötzlich, oder es sieht verdammt danach aus, dass man nicht eins ist. Körper und Geist.. eine Zweckgemeinschaft. Sie funktionieren, aber leider nicht miteinander. Es gehört vielleicht ebenso zum Erwachsenwerden dazu, wie zu verstehen dass man sich die Probleme anderer nicht zu eigen machen darf. Wie auch immer das Leben spielt, ich spiele mit und reiche die Hand für einen schwungvollen Waltz. Grüß Gott!

„Wir alle haben ein bisschen „Ich will die Welt retten“ in uns. Aber es ist okay, wenn du erst mal nur einen Menschen rettest. Und es ist okay, wenn dieser Mensch du selbst bist.“

Fotos von: Der Detter

  • Reply
    Roxy
    8. Juni 2017 at 15:25

    Der Blog ist wirklich richtig schön geworden *stöööbeeeer* 🙂

    • Reply
      Hanna
      8. Juni 2017 at 15:43

      Vielen Dank, Gina! :-*

  • Reply
    Julia
    18. Mai 2017 at 20:51

    Wow, großes Kompliment!!!
    Ich lieeeeebe einfach deinen Schreibstil ❤️ Du hast großes Talent!

    xo

    • Reply
      H.
      19. Mai 2017 at 00:54

      Huch… vielen, vielen Dank Julia :-*

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